Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure als an den Wahrheitsgehalt der Pirmasenser Zeitung

Artikel vom 27.07.2010
Kategorie: Kampagne

. Kampagne gegen Presselügen gestartet - Richtigstellung von Reimund und Wiltrud Fritzinger eingefordert.

Angesichts eines Systems, das, sichtlich ringend um seine Macht, zu immer totalitäreren Mitteln greift und mangels Interesse aus dem Volk mit staatlichen Mitteln und durch Unterwanderung der vorgeschriebenen Neutralität von Bürgermeistern und Polizei derzeit eine antideutsche Lügen- und Medienindustrie aufbaut, sehen wir uns dieser Tage mit einer neuerlichen Maximierung der Vorkommnisse konfrontiert. Wir haben uns daher entschlossen, die Kampagne unter obiger Überschrift nun ins Leben zu rufen. Ziel ist, daß pro Woche mindestens 10 Kunden ihre Abonnements bei den regionalen Steigbügelhaltern des Systems kündigen und ihren Unmut über die verlogene Berichterstattung schriftlich und öffentlich kund tun.

So konnten wir, im Hinblick auf eine am Wochenende abgehaltene Schulung der Kommunalpolitischen Vereinigung der NPD im „Haus der Demokratie“ in Herschberg und einer von der Ortsbürgermeisterin Lydia Westrich, der Polizei und des Innenministeriums initiierten „Gegenveranstaltung“ unseren Augen kaum trauen, als wir des Morgens einen Blick in die regionalen Zeitungen „Pirmasenser Zeitung“ und „Rheinpfalz“ warfen und uns mit Vorwürfen eines Ehepaars Fritzinger konfrontiert sahen, die uns beschuldigen, für die Querschnittslähmung ihres Sohnes verantwortlich zu sein.

Daß von der Systempresse bewusst Dinge verschwiegen werden ist nichts Neues. Heute allerdings hat die Pirmasenser Zeitung in dem benannten Artikel in einer ganz neuen Qualität Lügen veröffentlicht, die in ihrer wahrheitswidrigen und verleumderischen Art geeignet sind, das Ansehen der NPD und unserer Mitglieder zutiefst in Misskredit zu bringen. Im Folgenden möchte ich den Auszug aus dem Artikel und meinen zunächst daraus resultierenden Brief auch der Öffentlichkeit zur Kenntnis geben:

Herrn und Frau
Reimund und Wiltrud Fritzinger
Hauptstr. 30
76891 Rumbach



Ihre Stellungnahme gegenüber der Pirmasenser Zeitung – Artikel vom 26.07.2010



Sehr geehrte Frau Fritzinger,
Sehr geehrter Herr Fritzinger,

mit Erschrecken las ich heute einen Artikel in der Pirmasenser Zeitung, mit der Überschrift: „Herschberg – Großes Interesse am Familienkaffee gegen Rechts“, im Bezug auf Ihre darin wiedergegebenen Äußerungen: „Wiltrud und Raimund Fritzinger aus Rumbach waren auch aus diesem Grund auf die Sickingerhöhe gefahren, denn für das Ehepaar ist die NPD daran schuld, dass ihr Sohn querschnittsgelähmt ist. Dieser war 2001 mit der Freundin in der Vorderpfalz bei einem Konzert. Sie schliefen im Auto und wollten am nächsten Tag heimfahren, berichteten die Fritzingers. „Unser Sohn wurde damals zusammengeschlagen, sitzt seitdem im Rollstuhl. Drei Tatverdächtige nahm die Polizei fest. Alles NPDler. Doch wegen mangelnder Beweise mussten sie wieder freigelassen werden." „

Ich möchte Ihnen zunächst mein Mitgefühl ausdrücken, für das, was Ihrem Sohn widerfahren ist und möchte Ihnen sagen, daß ich als Vater grundsätzlich verstehen kann, daß Sie Groll hegen, weil Ihr Sohn unheilbar verletzt wurde und nie ein Schuldiger dafür gefunden und bestraft wurde. Auch steht es Ihnen selbstverständlich frei, eine andere politische Meinung zu vertreten, als wir es tun.

Daß Sie allerdings unsere Partei mit den Leiden Ihres Sohnes in Verbindung bringen und öffentlich in Zusammenhang stellen, sowie darüber hinaus noch behaupten, es wurden „NPDler“ festgenommen, die der Tat verdächtigt wurden, entbehrt nicht nur jeder Wahrheit, sondern empfinde ich als böswillig. Den Leidensweg Ihres eigenen Sohnes für politische Stimmungsmache und Hetze zu missbrauchen, empfinde ich gar als menschenverachtend.

Wahrscheinlich sind Sie sich nicht einmal bewusst darüber, daß eines unserer Mitglieder Ihnen damals in größter Entbehrung die Einkünfte eines kompletten Monats gespendet hat, um Sie beim behindertengerechten Umbau Ihres Hauses zu unterstützen.

Als Kreisvorsitzender des NPD Kreisverbandes Westpfalz kann ich Ihre veröffentlichten Aussagen nicht dulden, weil sie wahrheitswidrig und geeignet sind, das öffentliche Ansehen unserer Partei und unserer Mitglieder zu schädigen.

Um Ihnen Kosten zu ersparen und auszuschließen, daß vielleicht die Pirmasenser Zeitung Ihre Aussagen falsch wiedergegeben hat, gebe ich Ihnen zunächst die Möglichkeit, schriftlich gegenüber uns die falschen Behauptungen richtig zu stellen und gegenüber der PZ auf einer öffentlichen Richtigstellung zu bestehen.

Für eine Rückmeldung Ihrerseits habe ich mir eine Frist bis spätestens 6. August 2010 vorgemerkt. Danach sehe ich mich gezwungen, den Rechtsweg gegen Sie zu beschreiten.

Ich stehe Ihnen auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Sie können mich hierzu telefonisch unter 0171-7847166, per e-post unter markus.walter@npd-stadtrat.de oder unter meiner Anschrift: Landauer Str. 25, 66953 Pirmasens erreichen.

Mit freundlichen Grüßen
Markus Walter
Kreisvorsitzender
Stellv. Landesvorsitzender
Volksvertreter im Stadtrat Pirmasens




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